FORMEN-MIGRATION

John M. Armleder, der vom Kunstverlag JRP|Editions für Vilebrequin ausgewählt wurde, ist ein Schweizer Performancekünstler, Maler und Bildhauer, der seit vier Jahrzehnten sein eigenes kreatives Vokabular entwickelt, indem er Medien, Techniken und Bewegungen miteinander vermischt: „ein Supermarkt der Formen“, wie er es nennt. Indem er eine außergewöhnliche visuelle Kultur mit Delegationsprinzipien und Zufallsverfahren verbindet, macht er sich die Spannung zwischen Beherrschung und Zufall zunutze. Sein Werk reicht von der Abstraktion bis zur Appropriation, und Installationen bis zu Multiplen.

FÜR DIE WANDELNDE LEINWAND

John M. Armleder hat für Vilebrequin zwei unterschiedliche Projekte ausgewählt: „GRA“ und „NOLA“. Das erste Projekt sind eine Badehose und ein Bowling-Shirt für Herren, inspiriert von Armleders berühmter „Pour Paintings“-Serie. Bei dieser Serie handelt es sich um mit verschiedenen Materialien überzogene Leinwände, die scheinbar zufällig zusammengesetzt sind und gleichzeitig eine auffällige, an Abstraktion grenzende Formsprache aufweisen. Das zweite Projekt ist eine Badehose, kreiert als Appropriation eines „gefundenen Bildes“, das durch die Beflockung in unseren Ateliers zu einem Muster umgestaltet und haptisch erfahrbar gemacht wurde.

EIN „KUNST-ZU-KUNST“-PROJEKT“
MIT JOHN M. ARMLEDER

Eintauchen in das Universum von
John M. Armleder

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John M. Armleders
Biographie

John Armleder (Schweizer, geb. 1948) ist Performance-Künstler, Maler und Bildhauer. Er ist bekannt für seine Beteiligung an Fluxus in den 1970er Jahren und seine Verbindung zur Neo-Geo-Bewegung in den 1980er Jahren. Armleder wurde in Genf geboren und besuchte dort zwischen 1966 und 1967 die École des Beaux-Arts. Gemeinsam mit Patrick Lucchini und Claude Rychner gründete er Ecart, die als Künstlergruppe, Galerie und unabhängiger Verlag fungierte und eine Reihe namhafter Künstler in die Schweiz brachte. Armleder arbeitet mit verschiedenen Medien und hat Installationen, Gemälde, Wandbilder und „Möbelskulpturen“ geschaffen, in denen er Möbel und Gemälde einander gegenüberstellt. Seine Werke wurden bereits in Ausstellungen auf der ganzen Welt gezeigt, z.B. im Musée d'art moderne de la Ville de Paris, in der Kunsthalle Zürich, im ICA Philadelphia, im MAMCO Genf, im Kanal Pompidou in Brüssel und im Rockbund Museum in Shanghai. Er lebt und arbeitet in Genf.

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